Mit diesen 6 Tipps hat Ihr Kind keine Angst vor dem Zahnarzt

Niemand wird mit Zahnarztangst geboren. Ängste vor der Spritze, dem Bohren oder vor allfälligen Schmerzen entstehen erst im Laufe der Zeit. Deshalb ist es wichtig, dass Sie schlechte Erfahrungen beim Zahnarztbesuch vermeiden. Neben dem Zahnarzt können gerade die Eltern viel dazu beitragen, dass die Zahnbehandlungen in guter Erinnerung bleiben. 

Tipp 1: Gehen Sie mit Ihrem Kind regelmässig zur Kontrolle.

So kann sich Ihr Kind in Ruhe an die Situation gewöhnen, an das Sitzen im Behandlungsstuhl und an die vielen Instrumente, die man von dort aus sieht. An den ersten Kontrollterminen wird höchstwahrscheinlich nicht mehr gemacht als eine Befundaufnahme, die nicht weh tut.

 

Tipp 2: Seien Sie ein gutes Vorbild.

Reden Sie positiv von Ihren eigenen Zahnarztterminen. Vermeiden Sie Sätze, wie „Oh nein, ich muss morgen zum Zahnarzt!“. Ihr Kind sollte spüren, dass ein Zahnarzttermin etwas Selbstverständliches ist. 

 

Tipp 3: Belügen Sie Ihr Kind nicht.

Sätze wie „Es tut bestimmt nicht weh!“ haben meist den entgegengesetzten Effekt. Das Kind könnte sich fragen: „Oh, könnte es weh tun?“. Ausserdem wird es Ihnen diesen Satz niemals mehr glauben, wenn es dann eben doch etwas weh tut.

 

Tipp 4: Vertrauen Sie uns.

Wir haben viel Erfahrung mit der Behandlung von Kindern. Wir können auf sie eingehen und kennen auch die allermeisten Reaktionen der Kinder. Halten Sie sich bitte im Hintergrund und mischen Sie sich, wenn möglich, nicht ein. So gewinnt auch Ihr Kind das Vertrauen des behandelnden Zahnarztes.

 

Tipp 5: Zwingen Sie Ihr Kind nicht.

Wenn sich ihr Kind nicht behandeln lassen will, weil eine grosse Behandlung zu beängstigend ist, wird der behandelnde Zahnarzt zuerst eine kleinere und leichte Behandlung oder eine Behandlung in kleineren Schritten vorschlagen. So kann sich ihr Kind langsam daran gewöhnen, wie sich eine Behandlung im Mund anfühlt. Beim nächsten Termin wird Ihr Kind wahrscheinlich mit dem nächst grösseren Schritt einverstanden sein.

 

Tipp 6: Belohnen Sie Ihr Kind.

Nach einer langen und damit nervenaufreibenden Behandlung hat Ihr Kind eine Belohnung verdient. Unternehmen Sie zusammen etwas Tolles oder erfüllen Sie ihm einen kleinen Wunsch. So bleibt auch eine grössere Behandlung in positiver Erinnerung.